BESETZUNG:
Arnim Teutoburg-Weiß – Stimme & Gitarre / Peter Baumann – Stimme, Gitarre & Piano
Bernd Kurtzke – Stimme & Gittare / Thomas Götz – Schlagzeuger / Torsten Scholz – Bass
Einige Winter sind ins Land gezogen, seit die Berliner BEATSTEAKS im März 2007 ihren Limbo Messiah in die Welt schickten. Gut Ding will eben Weile haben – und dass dieses Ding, sprich: BEATSTEAKS-Album Nummer 6 mit Namen Boombox, nicht einfach nur gut sondern sogar megagut ist, davon kann sich die Welt am 28. Januar 2011 nun endlich selbst überzeugen.
„Für uns fühlt sich Boombox wie ein Neustart an“, beschreibt Sänger
Arnim Teutoburg-Weiß die BEATSTEAKS-Befindlichkeit AD 2011 – ein
Pionierspirit, der sich schon im Entstehungsprozess des Albums
widerspiegelte. Als nämlich nach diversen Studioaufenthalten der Sound
immer noch nicht an den Charme der im Proberaum aufgenommenen Demos
heranreichte, gingen die fünf Musiker einen Schritt zurück und machten
auf diese Weise gleich zwei vorwärts: Sie bestückten ihren Proberaum mit
jeder Menge Aufnahmetechnik und spielten das komplette Album (bis auf
Access Adrenalin, der im Berliner Chez Cherie Studio aufgenommen wurde)
an dem Ort ein, wo sie sich als Musiker am wohlsten fühlen: in der
bandeigenen Boombox.
Doch nicht nur bei der Aufnahme unter den Fittichen von Moses Schneider
betraten die BEATSTEAKS Neuland, auch beim Mixing wagten sie den oft
beschworenen Schritt aus der Komfortzone: Erstmals ließen sie die Tracks
außerhalb Deutschlands abmischen – vom renommierten Musikproduzenten
Lick Launay, der bereits namhafte Künstler wie die Talking Heads, Nick
Cave, die Yeah Yeah Yeahs oder Arcade Fire in seiner Vita stehen hat und
BEATSTEAKS-technisch nicht „befangen“ war. Nicht zuletzt wegen dieses
unvoreingenommenen Feinschliffs im Seedy Underbelly Studio im fernen Los
Angeles und des finalen Masterings von Stephen Marcussen ist Boombox
nun jene internationale Grandeur zueigen, die man in dieser Form selten
bis nie von einer deutschen Band gehört hat.
Als ersten Vorgeschmack auf Boombox schickten die BEATSTEAKS dann Anfang
Dezember die Lead-Single Milk & Honey auf die Reise, deren Noten
sie zuvor auf ihrer Website feil geboten und via Anzeigen und
Plakatierung verbreitet hatten – mit der freundlichen Bitte um
„Blindinterpretation“ von Seiten der musikalischen Fangemeinde. Eine nie
dagewesene Aktion mit überwältigender Resonanz: Ohne die
Originalversion gehört zu haben, lieferten passionierte Fans für die
Noten-Aktion „Wer hören will, muss spielen“ über 200 erstklassige
Cover-Versionen ab – die zwei Gewinnertitel finden sich auf der am 14.
Januar erscheinenden Maxi-CD von Milk & Honey.
Am 28. Januar hat das lange Warten nun ein Ende: Mit der
Veröffentlichung von Boombox fällt der Startschuss für das
BEATSTEAKS-Jahr 2011, das Arnim, Peter, Bernd, Thomas and Torsten im
Anschluss an ihre Deutschland-Tour im März 2011 auch auf eine
umfangreiche Gastspielreise durch ganz Europa führt, die mit den Shows
bei Rock am Ring / im Park und dem doppelten Heimspiel-Finale am 10.
& 11. Juni in der Berliner Wuhlheide kulminieren wird.