Welche Relevanz hat heutzutage deutschsprachiger Punkrock?
Vollkommen egal! Pascow haben ihr neues Album am Start (VÖ 22.10.10) und machen mit„Alles muss Kaputt sein“ genau da weiter wo sie mit „Nächster Halt gefliesster Boden“ vor drei Jahren aufgehört haben.
Wer deutschsprachigen Punkrock mag, kann sich auf die neuen Songs von PASCOW freuen.
Wie klingt „Alles muss Kaputt sein!“ im Vergleich zu den Vorgängeralben? Eigenständiger, textlich direkter und die Instrumentierung ausgereifter. Aber im Grunde geht es wie zuvor um Songs, Melodien und Energie. Und trotz aller Ernsthaftigkeit kommen die Saarländer auch auf ihrem vierten Longplayer ganz ohne Zynismus und Zeigefinger aus.
Die fünfzehn Songs des Albums wurden im Studio 45 unter Regie von Kurt Ebelhäuser aufgenommen und produziert. Und vom ersten Ton der Platte hört man, dass die Arbeitsweisen von Band und Herrn Ebelhäuser sich sehr gut ergänzt haben.
Gegründet haben sich PASCOW mit „P“ aus Gimbweiler mit „G“ schon 1998, zunächst als Trio: Schlagzeug - Gitarre - Bass - (englischsprachiger) Gesang fertig!
Nach zwei Jahren dann der Wunsch nach mehr Melodie und ausgefeilteren Songstrukturen, was schließlich zum Einstieg von Swen als Leadgitarristen führte. Seitdem prägt dieser den Sound von PASCOW mehr als deutlich.
Nach und nach entstanden immer mehr Songs, dazugehörige Tonträger sowie etliche Konzerte. Doch das ständige Touren forderte seinen Tribut. Bis ins Jahr 2008 hatte man schon zwei Bassisten verschlissen und stand mal wieder ohne „Tieftöner“ da. Mit Flo hat sich die Band aber nun einen neuen Mann „herangezogen“ wie PASCOW ihn schon immer gesucht hatte: zu allem bereit und zu fast nichts zu gebrauchen ;-)